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Karikatur aus der LSB-Verbandszeitschrift „Sport in Berlin" 1/2-2009 Der Landessportbund Berlin hat seine Mitgliedsvereine aufgerufen, der gegenwärtigen Image-Kampagne des Verbandes privater Wettanbieter VEWU mit äußerstem Misstrauen zu begegnen. Den immer neuen Versuchen, gemeinnützige Sportvereine gegen das staatliche Glücksspielmonopol zu mobilisieren, müsse ein für allemal ein Riegel vorgeschoben werden. LSB-Präsident Peter Hanisch sprach in diesem Zusammenhang von „unglaublicher Demagogie”, der die Vereinsmitglieder derzeit ausgesetzt seien. Die Sorge um die Zukunft der öffentlichen Sportförderung sei ganz offensichtlich nur vorgeschoben. Hanisch: „Im Rahmen ihrer Lobby-Aktivitäten versuchen die Privatanbieter, den Vereinssport für dumm zu verkaufen. Eine Beteiligung an der Postkarten-Kampagne gegen das Glücksspielmonopol ist für die Vereine wie Sägen am eigenen Ast. Nur das bewährte Lottomonopol garantiert dem organisierten Sport eine angemessene Beteiligung an den Wettumsätzen. Privatanbieter entziehen sich bei erstbester Gelegenheit der deutschen Abgabenordnung und lassen sich im Ausland nieder. Der Amateursport in Deutschland geht dann leer aus.” Zusammen mit anderen Sportverbänden will der LSB in Zukunft verstärkt diesbezügliche Aufklärungsarbeit leisten. |

