Hanisch:"Innenstadt-Jugend nicht auf die Rolle schieben"

LSB pocht auf Sportstätten-Planung für das Gleisdreieck


Der Landessportbund Berlin hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg eindringlich vor einem Rückzieher beim geplanten Bau der beiden Sportplätze am Gleisdreieck gewarnt.

 

LSB-Präsident Peter Hanisch sprach von einer “unverantwortlichen Taktiererei zu Lasten des natürlichen Bewegungsdrangs der Kinder und Jugendlichen“.

 

Die dramatische Unterversorgung der Innenstadtbezirke bei sogenannten ’ungedeckten Sportanlagen’ verbiete jede weitere Planungsverzögerung.

 

Zahlreiche Fußball- und Hockey-Jugendmannschaften im Bezirk warteten seit Jahren auf dringend benötigte Platznutzungszeiten.

 

“Der Umzug der Regionalliga-Mannschaften von Türkiyemspor in den Jahn-Sportpark soll nun als Vorwand herhalten, um die in ihrer Nachwuchsbetreuung ohnehin gebeutelten Innenstadt-Vereine erneut auf die Rolle zu schieben“, so Hanisch.

 

Im Interesse der Kinder und Jugendlichen müsse der LSB auf Einhaltung der bisherigen Planung bestehen: “Das Gelände am Gleisdreieck ist groß genug, angebliche Nutzungskonkurrenzen zwischen Sport und Naherholung sind in erster Linie Ergebnis von behördlichem Unvermögen.“ Auf ein Machtwort des Bezirksbürgermeisters warteten die Sportler bisher vergeblich, was auch der Berliner Senat schon scharf kritisiert habe.

 

(Ursprungsfassung vom 14.5.2009)

 




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